Ein Jahr Ecuador. Ein Jahr weltwärts. Ein Jahr aus meiner Sicht. Ein Jahr in Blogeinträgen.
Samstag, 31. August 2013
Sonntag, 25. August 2013
Sonntag gibt's erst wieder zu Hause
Ich schlafe bis um 10. Wer hätte es gedacht. Nach kleiner Morgenkonversation lassen Santi und ich Diego liegen und setzen uns zu den 12 schon frühstückenden Personen. :)
Diego macht ein bisschen Hausaufgaben und ich bastle ein bisschen Abschiedsgeschenke bevor ich mit Santi zum Häschen und Meerschweinchen essen gehe. Familie aus Ibarra kauft gleich 9 zum Mitnehmen.
Anschließend geht's noch zur Tante aufs Land und danach leert sich das Haus wieder und während Diego immer noch am Tisch sitzt machen wir anderen schon mal ein bisschen die Äuglein zu.
Vielleicht klingt mein letzter Ecuador-Sonntag nicht all zu spannend und besonders, aber für mich macht die Normalität den Tag besonders. Das abendliche Brot kaufen mit meinen Gasteltern, bei dem ich fahren darf, die kleinen Umarmungen von meinem Brüdis und Eltern und das ständige aufziehen. ;)
Diego macht ein bisschen Hausaufgaben und ich bastle ein bisschen Abschiedsgeschenke bevor ich mit Santi zum Häschen und Meerschweinchen essen gehe. Familie aus Ibarra kauft gleich 9 zum Mitnehmen.
Anschließend geht's noch zur Tante aufs Land und danach leert sich das Haus wieder und während Diego immer noch am Tisch sitzt machen wir anderen schon mal ein bisschen die Äuglein zu.
Vielleicht klingt mein letzter Ecuador-Sonntag nicht all zu spannend und besonders, aber für mich macht die Normalität den Tag besonders. Das abendliche Brot kaufen mit meinen Gasteltern, bei dem ich fahren darf, die kleinen Umarmungen von meinem Brüdis und Eltern und das ständige aufziehen. ;)
Familienfeier
Samstag Mittag, meine Mama ist schon seit dem Morgen bei Tante María, mein Gastpapa holt sie ab, Santi ist noch nicht aus Quito zurück und Diego sitzt an seinen Hausaufgaben. Alles ganz entspannt bis es am großen Tor klopft. Dreimal. Als mein Bruder sagt ah mein Onkel ist da, habe ich nicht so recht eine Vorstellung davon was nun kommt. Ich höre Stimmen, Lachen und Autotüren. Und einer nach dem anderen kommt ins Wohnzimmer. 1, 2, 3, 4, 5....20. So schnell kann ich gar nicht schaue ist unser Haus voll, überall stehen Rucksäcke, hängen Abendkleider und unterhalten sich Menschen. Im Übrigen alles Cousinen, Cousins, deren Kinder, Tanten, Onkels, angeheiratete Tanten, Onkels usw.
Innerhalb von 1 Stunde haben sich fast alle geduscht, umgezogen, geschminkt, frisiert und aufgestylt. Während alle zur Kirche fahren, mache ich mich mit meinen Brüdern und Mama in aller Ruhe fertig und fahre direkt zur Feier. 15. Geburtstag einer Cousine. Hier auch Rosa-Fest genannt. Der Raum, trotz viel rosa, wirklich hübsch geschmückt und es gibt Wassermelonenboote und das beste Blätterteiggebäck von meiner Gastmama.
Die Quinceañera tritt ein, im rosa Tüllkleid und nach ein paar Worten, viel Applaus und was zum Anstoßen gibt es Tanzrunde 1. Ich habe am Ende nicht gezählt wie viele Tanzrunden es gab, zwischendurch ein bisschen Essen, bevor es mit der Hora Loca - der verrückten Stunde weiterging. Noch mehr tanzen. Um 2 falle ich mit Santi tot ins Bett. Die Party geht bei uns im Wohnzimmer weiter. Für uns nicht. Außerdem bei mir schlafen mein anderen Bruder und meine Mama, mein Gastpapa auf der Couch mit seinen Brüdern und die restlichen Familienmitglieder ebenfalls im Haus verteilt.
Innerhalb von 1 Stunde haben sich fast alle geduscht, umgezogen, geschminkt, frisiert und aufgestylt. Während alle zur Kirche fahren, mache ich mich mit meinen Brüdern und Mama in aller Ruhe fertig und fahre direkt zur Feier. 15. Geburtstag einer Cousine. Hier auch Rosa-Fest genannt. Der Raum, trotz viel rosa, wirklich hübsch geschmückt und es gibt Wassermelonenboote und das beste Blätterteiggebäck von meiner Gastmama.
Die Quinceañera tritt ein, im rosa Tüllkleid und nach ein paar Worten, viel Applaus und was zum Anstoßen gibt es Tanzrunde 1. Ich habe am Ende nicht gezählt wie viele Tanzrunden es gab, zwischendurch ein bisschen Essen, bevor es mit der Hora Loca - der verrückten Stunde weiterging. Noch mehr tanzen. Um 2 falle ich mit Santi tot ins Bett. Die Party geht bei uns im Wohnzimmer weiter. Für uns nicht. Außerdem bei mir schlafen mein anderen Bruder und meine Mama, mein Gastpapa auf der Couch mit seinen Brüdern und die restlichen Familienmitglieder ebenfalls im Haus verteilt.
Wieder Tourist
Nicht, dass ich jemals eingebürgert worden wäre, aber war ich doch für das Jahr ein bisschen Ecuadorianerin. Immerhin mit eigenem Ausweis. Zwar mit deutscher Reisepassnummer, aber vom ecuadorianischen Ministerium.
Nun also nicht mehr. Mein Ausweis ist weg, damit auch alle Vorzüge und für die letzte Woche bin ich Tourist. Immerhin einer, der ein Jahr im Land gelebt hat. ;)
Nun also nicht mehr. Mein Ausweis ist weg, damit auch alle Vorzüge und für die letzte Woche bin ich Tourist. Immerhin einer, der ein Jahr im Land gelebt hat. ;)
Donnerstag, 22. August 2013
Abschlussseminar
Da sitzen wir also wieder versammelt wie vor 11 Monaten. Schauen an welche Erwartungen hatten wir und was nehme ich mit. Und wir hören zu, beteiligen uns, scherzen und sitzen nicht da wir vor 11 Monaten und nicken nur stumm. Manche haben auch schon vor 11 Monaten wie ein Wasserfall geredet, aber nun gibt es mehr Wasserfälle ;) Wir schauen unseren Voluntario Film an und er könnte unsere Gruppe nicht besser widerspiegeln.
Zwischendurch singe ich noch cumpleaños feliz für meine Gastmama, der ich leider beim Saritas-Herz-Geburtstagskuchen essen gar nicht helfen konnte.
Bis tief in die Nacht wird in Clara und meinem Zimmer gemalt, geschnippelt und geklebt -Abschiedsgeschenk für unsere Betreuer.
Und nun, nun schaue ich auf die Lichter im Norden Quitos und komme ein bisschen zur Ruhe. Die letzten Tage habe ich so gut wie bei Cede gewohnt, aber nun ist alles hübsch. Streichen, Inventur und Schalldemmung anbringen muss meine Nachfolgerin jedenfalls wohl nicht machen. ;)
Zwischendurch singe ich noch cumpleaños feliz für meine Gastmama, der ich leider beim Saritas-Herz-Geburtstagskuchen essen gar nicht helfen konnte.
Bis tief in die Nacht wird in Clara und meinem Zimmer gemalt, geschnippelt und geklebt -Abschiedsgeschenk für unsere Betreuer.
Und nun, nun schaue ich auf die Lichter im Norden Quitos und komme ein bisschen zur Ruhe. Die letzten Tage habe ich so gut wie bei Cede gewohnt, aber nun ist alles hübsch. Streichen, Inventur und Schalldemmung anbringen muss meine Nachfolgerin jedenfalls wohl nicht machen. ;)
Mittwoch, 14. August 2013
Reisetag 5
Wir setzen über. Von Isabela nach Santa Cruz. Um 6 Uhr morgens. Das Meer ruhig. Zum Glück. Im Hotel senken wir den Altersschnitt gewaltig und das Restaurant erinnert mehr am Krankenhaus. Kein Vergleich zur urigem Strandbad vom Vortag mit Hängematten, selbst gemachten Tischen und Stühlen und rauschendem Meer im Hintergrund.
Wir machen das 500. Bild von Schildkröten. Diesmal jedoch gemeinsam mit Kühen auf der Weide. Gewöhnungsbedürftiger Anblick. :)
Das Inseldorf am Abend jedoch ein bisschen belebter, allerdings fallen wir um 9 wie jeden Abend einfach nur um.
Wir machen das 500. Bild von Schildkröten. Diesmal jedoch gemeinsam mit Kühen auf der Weide. Gewöhnungsbedürftiger Anblick. :)
Das Inseldorf am Abend jedoch ein bisschen belebter, allerdings fallen wir um 9 wie jeden Abend einfach nur um.
Reisetag 4
Orangen vom Baum und Pinguine beim Fischen beobachten.
Um 9 sitzen wir im zugigen Bus-Truck und fahren zu Lava-Vulkan-Höhlen und einer Farm mit Bananenstauden, Orangenbäumen mit Orangen, die wir direkt vom Baum essen, Ananasstauden, Mangobäumen, Vöglein und Riesenschildkröten.
Vom Aussichtspunkt sieht man über den grünen Teil der Insel bis zum Vulkan und auf der anderen Seite über das Meer. Mit einer Fotolinse nicht einzufangen.
Die Pinguine, Seelöwen, Rochen und Vögel dagegen schon. Vom Kayak aus sehen wir also wie der Pinguin seinen Fisch fängt, der Rochen unter uns her schwimmt und der Seelöwe friedlich weiter auf einem der Schifftaxis schläft. National Geographics live sagt unser Kayac-Guide und er hat recht.
Um 9 sitzen wir im zugigen Bus-Truck und fahren zu Lava-Vulkan-Höhlen und einer Farm mit Bananenstauden, Orangenbäumen mit Orangen, die wir direkt vom Baum essen, Ananasstauden, Mangobäumen, Vöglein und Riesenschildkröten.
Vom Aussichtspunkt sieht man über den grünen Teil der Insel bis zum Vulkan und auf der anderen Seite über das Meer. Mit einer Fotolinse nicht einzufangen.
Die Pinguine, Seelöwen, Rochen und Vögel dagegen schon. Vom Kayak aus sehen wir also wie der Pinguin seinen Fisch fängt, der Rochen unter uns her schwimmt und der Seelöwe friedlich weiter auf einem der Schifftaxis schläft. National Geographics live sagt unser Kayac-Guide und er hat recht.
Abonnieren
Posts (Atom)